Elektrischer Saab in China - Schwedenhappen süß-sauer

Testbericht
Der chinesische Automobilhersteller BAIC lässt den alten Saab 9-5 als Elektroauto wieder auferstehen. Es heißt Shenbao D und soll umgerechnet etwa 37.000 Euro kosten, schreibt die Zeitschrift „Auto Bild“. Das Unternehmen hatte dem insolventen schwedischen Automobilhersteller 2009 die Rechte an den Modellen 9-5 und 9-3 sowie die passenden Produktionsmittel abgekauft.
Das Design des China-Saab verzichtet auf alle skandinavischen Elemente, ist in seiner organisch-dynamischen Form vielmehr dem Geschmack der Käufer im Reich der Mitte angepasst. Der Elektromotor leistet 40 kW/54 PS. 150 Kilometer weit soll die Limousine der oberen Mittelklasse mit einer Batteriefüllung fahren, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 km/h. Mitte des Jahres soll der Elektro-Saab auf den chinesischen Markt kommen.
Bei der Namensgebung bedienen sich die Chinesen eines bekannten Tricks. Da die Rechte an der Markenbezeichnung „Saab“ 2010 an den niederländischen Sportwagenhersteller Spyker gingen, nutzt BAIC kurzerhand zwei im Chinesischen ähnlich klingende Begriffe. Je nach Region werden die Autos unter dem Namen „Senova“ oder „Shenbao“ verkauft.
Der Saab 9-5 kommt zurück. Allerdings aus China, außerdem als Elektroauto. So richtig ist der Schwede nicht mehr wieder zu erkennen.
Der Saab 9-5 kommt zurück. Allerdings aus China, außerdem als Elektroauto. So richtig ist der Schwede nicht mehr wieder zu erkennen.