Der Suzuki Swift Sport zaubert mir mit seinem enormen Fahrspaß immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.
Es ist mir eine wahre Freude, den Swift Sport durch die kurvige Straßen zu jagen, die möglichen Geschwindigkeiten sind überraschend hoch, sitze ich doch letztlich in einem Kleinwagen. Die Sicherheit verliert der Swift dabei nie aus den Augen. Selbst wenn ich es übertreibe, das fein abgestimmte ESP hat das Fahrzeug super im Griff, ohne mich jedoch störend zu bevormunden. Der Swift Sport bleibt jederzeit gut beherrschbar und begeistert mich mit seiner direkten Lenkung. Präzises Einlenken in engen Kehren ist ein absolutes Vergnügen. Suzuki schreibt den Fahrspaß in diesem kleinen Rennzwerg wirklich sehr hoch. Eine tolle Spaßmaschine.
Und wer sich für den Swift Sport entscheidet, tut dies doch bewusst und wird sich an der knackig straffen Fahrwerksabstimmung keineswegs stören und die kleinen Komforteinbußen bei wirklich schlecht ausgebauten Straßen ohne Murren hinnehmen.
Ohne Murren geht es beim Suzuki Swift Sport von unten heraus wunderbar spritzig los und er bewahrt sich diese Agilität auch in den mittleren Drehzahlbereichen. Beim Blick auf den Tacho, wirkt die Skalierung bis Tempo 260 natürlich etwas überambitioniert, doch die 210 Stundenkilometer erreicht er unglaublich souverän.
Wenn Suzuki jetzt noch einen entsprechenden Motorsound drauf packen würde, denn der wird leider nicht dem großen Fahrspaß gerecht. Aber das soll an dieser Stelle kein Punktabzug geben.
Das Sechsgang-Schaltgetriebe erlaubt mir knackig schöne Gangwechsel, die Schaltwege sind angenehm kurz und das Getriebe ist im Gesamten gut geführt. Obendrein lässt sich die Sport-Variante auch wunderbar niedertourig fahren.
Mit 6 ½ Liter bis 7 ½ Liter geht der Verbrauch in Anbetracht der gebotenen Performance und Fahrleistungen absolut in Ordnung. Und auch voll gefordert hält sich der Spritdurst erfreulicherweise sehr zurück. Ich erinnere mich noch an Zeiten, als ein Suzuki Swift Sport noch mit dem teuren Super Plus gefüttert werden wollte, heutzutage begnügt er sich sogar mit Super E10.
Der Swift ist größentechnisch ein Kleinwagen durch und durch, ein Raumwunder zu erwarten, wäre vermessen. Und doch ist das Raumgefühl aufgrund der üppigen Kopffreiheit angenehm luftig. Mit meinen 1.80 Meter komme ich zwar auch auf der Rückbank unter, doch meinen Lieblingsplatz finde ich ganz klar hinter dem unten abgeflachten Lenkrad, das sowohl in der Höhe wie auch in der Weite verstellbar ist. So finde ich rasch den optimalen Sitz und der eng geschnittenen Sportsitz mit integrierter Kopfstütze nimmt mich ohnehin richtig gut auf.