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Audi A2 Schrägheck 1.6 FSI 110 PS (1999-2005)

Alle Erfahrungen

Audi A2 Schrägheck (1999–2005) 1.6 FSI (110 PS)

4.2 von 5
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Technische Daten für A2 1.6 FSI

Auto-Symbol
Allgemeine Merkmale
Fahrzeugklasse
Kleinwagen
Karroserieform
Schrägheck
Anzahl Türen
5
Sitzplätze
4
Fahrzeugheck
Schrägheck
Bauzeitraum
2002-2005
HSN/TSN
0588/794
Maße und Stauraum
Länge
3.826 mm
Breite
1.673 mm
Höhe
1.553 mm
Kofferraumvolumen
390 - 1085 Liter
Radstand
2.405 mm
Reifengröße
175/60 R15 V (vorne)
Leergewicht
1.010 kg
Maximalgewciht
1.540 kg
Antrieb
Getriebarte
Manuelles Getriebe
Gänge
5
Hubraum
1598 cm³
Leistung
81 kW/110 PS
Zylinder
4
Antriebsart
Vorderradantrieb
0-100 km/h
9,8 s
Höchstgeschwindigkeit
202 km/h

Umwelt und Verbrauch Audi A2 Schrägheck (1999–2005)

Kraftstoffart
Benzin
Tankinhalt
42
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben
5,9 l/100 km (kombiniert)
8,1 l/100 km (innerorts)
4,7 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben
142,0 g/km (kombiniert)
Schadstoffklasse
EU4
Energieeffizienzklasse
E
Kundebewertungen
4.3 von 5
(13 Bewertungen)
5
69.2%
4
7.7%
3
15.4%
2
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7.7%
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13 Bewertungen
Anonymous
mehr als ein Jahr
Bin sehr zufrieden mit meinem Audi A2 FSI 110PS Ein sehr gutes Auto was sich wunderbar fährt und solide verarbeitet ist Ich mag das sehr gute Platzangebot und die hohe Zuverlässigkeit Mein Audi ist Baujahr 2003 und hat nun 289000KM ohne jegliche Probleme
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Anonymous
mehr als ein Jahr
Bin sehr zufrieden mit meinem Audi A2 FSI 110PS Ein sehr gutes Auto was sich wunderbar fährt und solide verarbeitet ist Ich mag das sehr gute Platzangebot und die hohe Zuverlässigkeit Mein Audi ist Baujahr 2003 und hat nun 289000KM ohne jegliche Probleme
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anonymous-autoplenum-de
mehr als 6 Jahre
Ich fuhr den Mito . War klasse, sehr hochwertige Ausstattung (schon bei der Basis-Version) und im Vergleich mit asiatischen oder deutschen und französichen Fabrikaten sehr geschmackvoll in den Details designt. Schade nach dem Lancia Y geht nun wieder ein kleiner. wirklich sehr gutes Auto, das ich jedem empfehlen kann ist wirklich sehr patristisches Fahrzeug und nützlich gut sehr gutes Auto
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anonymous-autoplenum-de
mehr als 6 Jahre
Das schlechteste Automobil, welches ich jemals besaß, und ich fahre nun seit 1986 Kraftfahrzeuge der unterschiedlichsten Marken: Renault, VW, Mercedes, Opel, Ford, Audi. Ein Pkw hat nur eine einzige, wesentliche Funktion: Es soll den Fahrer von A nach B transportieren. Alles andere ist angenehmes Beiwerk, seien es nichtrostende Werkstoffe, luxuriöse Ausstattungsdetails oder ein mit einer Marke verbundenes, auf den Fahrer abfärbendes Image. Der Audi, den ich fuhr, ist mir in vier Jahren vier Mal stehengeblieben, er hat also seine Aufgabe nicht erfüllt. Wer schon mal mit defektem Fahrzeug liegengeblieben ist, mit wichtigem Anschlusstermin, krankem Kind oder auf dem Weg in ein Konzert, weiß, wovon ich rede. Der letzte Defekt hat den Motor zerstört, eine Reparatur ist genauso unwirtschaftlich wie der Einbau eines gebrauchten Motors. Dabei kostet die Wasserpumpe, die ihren Geist aufgab, gerade mal 59 €... Der Wagen hat nicht mal 160.000 km gelaufen, immer pfleglich in der Werkstatt gewartet. Nun also: Nie wieder Audi, und natürlich nie wieder ein Auto des VW-Konzerns. Warum das mein letzter Audi ist? Der A6 2.0 mit 131 PS, den ich vor dem A2 fuhr, war ebenfalls eine totale Katstrophe, irreparabler Wasserschaden bei knapp 200.000 km. Davor ein A4 Quattro 2.8. Schönes Auto, sehr guter Allradantrieb, mit sehr teuren Ersatzteilen, sehr teuer im Unterhalt. Da nützt das beste Raumkonzept nichts, wenn ein Auto nicht das tut, was es soll. Wenn ich Autos aus russischer oder italienischer Produktion kaufe, sind meine Ewartungen nicht niedriger, aber ich bin weniger entsetzt, wenn sie stehenbleiben als ein Fahrzeug eines deutschen Herstellers, der gerne Premium-Prodikte verkaufen möchte, es aber technisch nicht hinbekommt. Finger weg vom Audi A2.
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anonymous-autoplenum-de
etwa 8 Jahre
Der A1 ist ein tolles Auto, wäre da nicht der sehr spartanische Innenraum und die qualitativ schlechte Verarbeitung. Es klappert und knackt doch recht ordentlich bei dem Wagen. Man darf allerdings auch nicht das P/L Verhältnis außer acht lassen. Für den günstigen Preis erhält man ein recht faires Gesamtpaket. Ausfälle an der Technik hatte ich bislang noch keine, von daher gebe ich gut und gerne 3 von 5 Sternen. PS: Ich habe das Auto mittlerweile seit 7 Jahren und es wird auch regelmäßig bewegt (auch im Winter ). Die Werkstatt sieht es auch nur zu Inspektionsintervallen (alle 30 T KM oder 2x pro Jahr). Fazit- Ich bin mit dem Duster fast vollkommen zufrieden und kann ihn allen empfehlen!
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anonymous-autoplenum-de
mehr als 12 Jahre
Mit dem A2 wollte Audi Ende der 90er Jahre ein besonders innovatives Auto erfolgreich auf den Markt bringen. Leider wurde der Anschaffungspreis recht hoch angesetzt und der Verkaufserfolg blieb aus. Im Jahr 2007 kaufte sich meine Frau einen gut drei Jahren alten Audi A2 1.6FSI mit knapp 40 000km auf der Uhr. Heute hat der Wagen etwas mehr als 90 000km pannenfrei überstanden. Das Fahrzeug wird von einem kräftigen 1.6l Benzinmotor angetrieben. Seine 110PS und 155Nm haben mit dem nur gut 1000kg schweren Audi leichtes Spiel. Sie beschleunigen ihn sehr durchzugsstark und auch bei schnellerem Tempo von mehr als 180km/h geht diesem Wagen nicht einmal ansatzweise die Puste aus. Trotzdem arbeitet das Triebwerk leise und laufruhig. Besonders für sportliche Fahrer bietet das Fahrwerk wirklich viel Fahrspaß. Aufgrund seiner sportlichen Abstimmung ist die Straßenlage erstklassig. Leider werden deswegen gröbere Fahrbahnunebenheiten spürbar an die Passagiere weitergegeben. Das äußerst präzise 5 – Gang Schaltgetriebe lässt sich sehr leichtgängig bedienen. Allerdings würde ein sechster Gang weniger Verbrauch und ein niedrigeres Drehzahlniveau bei höheren Geschwindigkeiten mit sich bringen. Für ein nur 3.82m langes Fahrzeug ist das Platzangebot im Innenraum außerordentlich großzügig. Auch auf der Rücksitzbank finden Erwachsene genügend Platz vor. Legt man diese um, so entsteht ein geräumiger und gut zu beladender Kofferraum, der bis zu 1140l fasst. Auf den überaus bequemen Sitzen nimmt man gerne Platz. Sie sind gut ausgeformt und bieten ein großes Maß an Seitenhalt. Jedoch wäre manchmal ein fünfter Sitzplatz recht praktisch. Alle verwendeten Materialien sind sehr hochwertig und wirklich gut verarbeitet. Auch nach der zuvor erwähnten Laufleistung sind im Interieur keine unangenehmen „Klapper – oder Knarzgeräusche“ hörbar. Die Übersichtlichkeit ist wegen des Designs beim Einparken etwas eingeschränkt. Aufgrund des geringen Gewichtes und des niedrigen Luftwiderstandes von 0.28 beträgt der Durchschnittsverbrauch nur etwa 6.7l/100km. Da der Audi jedoch mit Super Plus zu betanken ist, relativiert dies den Vorteil ein wenig. Fazit: Ich kann den Audi A2 1.6FSI ohne Bedenken weiterempfehlen. Wer ein zuverlässiges und innovatives Fahrzeug sucht, ist beim A2 genau richtig. Sicherlich polarisiert das Design sehr stark – mir gefällt es jedenfalls sehr gut. Auch beim Tüv schneidet dieser Wagen sehr gut ab und es lassen sich somit keine besonderen auffälligen Mängelschwerpunkte feststellen. Lediglich die Wirkung der hinteren Trommelbremse wird ab und zu kritisiert. Aufgrund der komplizierten Konstruktion ist nur die Reparaturfreundlichkeit ziemlich eingeschränkt.
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anonymous-autoplenum-de
mehr als 13 Jahre
ein kleines feines stadtauto. super verarbeitet, langzeit auto auch mal längere strecken.aber sehr schlecht für den do it yoursel. die lampe vorne rechts wurde in einer vw werkstatt ersetzt. 45 minuten brauchte der geselle. der tat mir sehr leid. 13 euro kostet der spass inkl. h1-birne super billig. kundendienst na dann. ach ja mango" das motorsteuerelement lämpchen leuchtet ständig. sehr teure sache!!! aber kein, rost da alu und sehr variabell . rücksitze können komplett ausgebaut werden ein kleiner van als da ich das auto erst 1 jahr habe denke ich kommt noch einiges auf diesn test hinzu. aber ein auto nicht von der stange ist.
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anonymous-autoplenum-de
fast 14 Jahre
a2 1,6fsi gebraucht gekauft mit 50000km nach umrüstung auf ngk-zündkerzen und k+n-luftfilter spontane gasannahme in allen lagen+temperaturen und grundsätzlich markensprit tanken aral superplus reifengröße 185-55-15H von hankook seitdem verbrauch in der stadt 4bis5l urlaubsfahrt 2personen und gepäck voll bei 140bis160kmh 5,5l beim tanken von super braucht er 1bis2l mehr auf 100km also sparen am falschen ende mfg audischrauber
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anonymous-autoplenum-de
mehr als 14 Jahre
Hallo, seit 4 Jahren fahre ich einen 1,6 FSI gebraucht mit Anfangs 87000km. Auststattung Advance mit diversen Extras wie Sportledersitze,Klimaautomatik,Open Sky. Bei der Ausstattung kann sich mancher Mittelklasse Wagen verstecken. Fahrverhalten sehr gut. Motorisierung gut, leider bei Sparbetrieb und hohen Aussentemperaturen totale Anfahrschwäche. Benzinverbrauch für 1,6l zu hoch:Diagnose ergab keine Fehler Kurzstrecke: um 9,5l Landstrasse: um 8,5l Autobahn: um 7,5l Nun zu dem was mir passiert ist: bei 94000km Einspritzventil kaputt (teils Audi Kulanz) bei 101000km Kühlwasserschlauch am Abzweig porös und undicht bei 11300km Zünspule 1. Zylinder defekt ständig diverse Elektonik Problem z.B.Fensterheber bei 12300 Achsmanschette defekt bei 125000km Open Sky defekt also fakto zu viele Fehler und Macken. Wagen wird jetzt verkauft und die Marke gewechselt(BMW) v.G. P.E.
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anonymous-autoplenum-de
mehr als 15 Jahre
Außen Philippe Starck, Innen Bauhaus. Außen zu klein für die Kompaktklasse, Innen weit jenseits der Kleinwagenklasse. Anders als die A-Klasse von Mercedes hat es der A2 nicht geschafft diesen Spagat zu bewältigen. Nach nur 5 Jahren Bauzeit wurde der A2 2005 wegen Erfolglosigkeit eingestellt, zu weit waren die Audi Ingenieure und Designer dem Mainstream vorausgeeilt. Über Schönheit kann man bekanntlich nicht streiten, aber am Design des A2 scheiden sich eindeutig die Geister. Man hasst ihn oder liebt ihn, aber das war beim Citroen 2CV (mein erstes Auto) oder beim Ro80 auch schon so. Die Zukunft wird es erweisen, aber für mich gehört der A2 ins Design-Museum. Design und Aerodynamik haben aber Ihre Nachteile. Die Übersichtlichkeit, insbesondere im Bereich der A und B-Säule und die Sicht durch die Heckscheibe, sind vorsichtig ausgedrückt mehr als bescheiden. Während es noch halbwegs zu verschmerzen ist, dass das Gesicht des nettem Mädels das in der Ampelschlange hinter mir steht vom Heckspoiler verdeckt wird (Flirtfaktor = 0), muss man im innerstädtischen Verkehr äußerst vorausschauend agieren, da weite Bereiche um das Fahrzeug herum einfach nicht einsehbar sind. Das klassisch schlichte Innenraumdesign in gewohnt hoher Audi Qualität gibt nur wenig Anlass zur Klage. Anders als beim Karosseriedesign mit geschwungener Linienführungen und fließenden Übergängen im Stile Philipe Starcks, herrscht im Innenraum gradlinig kühle Sachlichkeit. Alles ist dort wo man es erwartet und gut erreichbar. Die Bedienung gibt auch ohne Studium der Betriebsanleitung keine Rätsel auf. Die Haptik der verwendeten Materialien entspricht dem Premiumanspruch und auch wenn einige Oberflächen relativ leicht Gebrauchsspuren annehmen, so sind diese, bis auf einige Macken von der Gurtschließe in der B-Säulenverkleidung, mit einem feuchten Microfasertuch leicht wieder zu entfernen. Das leicht erhöhte vorderen Gestühl erleichtert Ein- und Ausstieg und lässt Fahrer und Beifahrer weiter blicken. Den Zusatz “Sport-“ verdienen die in meinem A2 verbauten sehr bequemen roten Ledersitze, die man auch nach einigen Stunden Reisedauer entspannt und schmerzfrei verlassen kann, selbst bei komplett eingefahrener Lordosestütze nur bedingt, ist die Sitzbreite doch für XXL-Gesäße dimensioniert und der Seitenhalt der Sitzwangen wird erst nach einer kurzen Rutschpartie erreicht. Aufgrund des weiten Verstellbereichs der vorderen Sitze ist es auch 2m-Menschen möglich eine dauerhaft bequeme Sitzposition zu finden. Dazu trägt auch das in Höhe und Weite verstellbare Lenkrad bei. Mit seine Mitreisenden sollte man allerding gut verstehen, denn aufgrund der geringen Fahrzeugbreite sitzt man doch recht nahe beieinander. Die Rückbank besteht aus diesem Grund in der Standardausführung auch aus zwei Einzelsitzen, ein dritter Sitzplatz war nur als Sonderausstattung zu erhalten (Unter Verzicht auf die Demontagemöglichkeit der Rücksitze) Auf den hinteren Plätzen sitzt man trotz nur gut 3,8 m Außenlänge recht kommod. Spacefloor sei Dank, verschwinden die Füße einfach im abgesenkten Fußraum unter den Vordersitzen und man sitzt relativ aufrecht wie auf einem bequemen Polsterstuhl, ohne das die Knie kleinwagentypisch unter das Kinn geklemmt werden müssen. Die hinteren Sitze ergeben, einmal umgeklappt, zusammen mit dem falt- und herausnehmbaren Kofferraumzwischenboden, eine ebene Ladefläche knapp unterhalb der Stoßstangenoberkante. Noch einmal klappen, Zwischenboden raus und man hat wieder einen ebenen Kofferraumboden, nur diesmal ca. 20 cm tiefer. Wird noch mehr Platz benötigt, lassen sich die beiden Einzelsitze ohne weiteren Aufwand mit einem Tragegriff entnehmen. Platz satt, nicht ganz A-Klasse Niveau, aber mehr als in einem Golf. Die Heckklappe ist relativ weit vorne angeschlagen und öffnet weit, so dass der Zugang zum Kofferraum auch für besagten 2m Menschen problemlos und ohne Anstoßgefahr möglich ist. Unter dem Kofferraumboden findet man noch die üppig dimensionierte Batterie, das ordentlich und klapperfrei in Styroporformblöcken fixierte Bordwerkzeug und einen Minikompressor samt Reifendichtmittel. Ein Reserverad sucht man vergeblich. Vom Designmuseum zum Technikmuseum: Dort gehört der A2 eines Tages mit Sicherheit hinein. Heute, rund 10 Jahre nach der Vorstellung, ist der A2 in vielen technischen Belangen den aktuell angebotenen Fahrzeugen der Kleinwagen- oder Kompaktklasse immer noch überlegen. So ist z.B. ein CW-Wert von 0,28 auch heute noch ein in diesen Klassen unerreichter Bestwert und dabei hat Audi hier im Bereich des Unterbodens (nicht komplett verkleidet) und der Motorhaube (Scheibenwischer nicht abgedeckt) noch Potenzial verschenkt. Apropos Motorhaube. Hier wir häufig bemängelt, dass diese nicht zu öffnen wäre, aber für alle A2-Fahrer/ innen bei denen ein Blick in den Motorraum eines modernen Autos mehr als ein grübelndes Stirnrunzeln hervorzurufen vermag, ist das Entfernen der Motorhaube nach dem Lösen von zwei Knebelschrauben kein Problem. Das geht auch auf dem Laternenparkplatz, die Haube findet bei fehlender Ablagemöglichkeit im Kofferraum ihr Plätzchen. Für alle Anderen ist m. E. die Serviceklappe zur Kontrolle und zum Nachfüllen von Motoröl und Wischwasser völlig ausreichend. Die komplett aus rostfreiem Aluminium oder Kunststoff bestehende Karosserie die im vergleich zur Stahlvariante ca. 200 kg gewicht (und damit fast 1 Liter Sprit / 100 km) spart wird im Großserienbau dieser Klasse wohl auf Ewig ein Unikum bleiben. Der seit dem Modellwechsel 2002 / 2003 orderbare 1,6 l FSI Motor mit 110 PS ist einer wenigen wirklich “mager“ verbrennenden Schichtlademotoren mit NOX-Speicherkat die jemals gebaut wurden. Die NOX-Sonde, die zur Steuerung des Magerbetriebs erforderlich ist, gehört zu den systemimmanenten Schwachstellen dieses Antriebs. AnfFast jedem FSI wird sie in einem Autoleben mindestens einmal gewechselt werden. Der von einigen Fahrer / innen beklagte hohe Verbrauch ist eindeutig von der Fahrweise abhängig. Anders als “normale“ Saugmotoren arbeitet der FSI nicht bei voll geöffneter Drosselklappe (also Vollgas) am effektivsten, sondern solange der effektive Mitteldruck bei Drehzahlen bis gut 3500 U/min unter 5 bar bleibt, man also mit dem Gasfuß eher zurückhaltend agiert und auf der Autobahn nicht schneller als 130 km/h fährt. Ich konnte meinen Durchschnittsverbrauch durch erlernen der FSI-Fahrweise von Anfangs 6.9 l/100 km inzwischen auf unter 5,7 l/100 km drücken ohne signifikant länger für den Weg zur Arbeit zu benötigen. Entspannter ist diese Fahrweise allemale. Wenn man es darauf anlegt, haben das Drehmoment von 155 Nm und die Leistung von 110 PS aber wenig Mühe dem A2 zu recht flotten Fahrleistungen zu verhalfen. Dazu will der Motor allerdings gedreht werden. Im unteren Drehzahlbereich ist die Motorelektronik eindeutig auf Sparsamkeit getrimmt. Das beginnt mit der Anfahrschwäche und geht über in eine nur träge Gasannahme. Erst bei voll durchgetretenem Gaspedal ahnt man, dass hier immerhin 110 PS Spitzenleistung anliegen sollen. Ab ca. 4500 U/min kommt aber die zweite Luft und es geht, auch dank des relativ kurz übersetzten Getriebes, deutlich zügiger voran. Das Motörchen treibt die Tachonadel unter erstaunlichem Getöse zügig auf die 200 km/h Marke zu und wenn man den rechten Fuß weiter auf dem Bodenblech belässt, wird der Vortrieb auch in der Ebene erst vom bei ca. 6250 U/min abregelden Drehzahlbegrenzer gestoppt. Dann stehen 225 km/h auf der Uhr (Lt. Navi sind das echte 210 km/h) und eine Unterhaltung ist nur noch mit erhobener Stimme möglich. Im Extremversuch über rund 300 km liegt der Verbrau bei dieser Fahrweise und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 187 km/h (!!!) bei 12,5 l/100 km. Auf dem Rückweg mit einer mittleren Geschwindigkeit von 89 km/h und ohne Windschatten wurden 4,5 l/100 m erreicht. Entgegen der oben beschriebenen Geräuschkulisse bei Volllast halten sich Motor und Windgeräusche bei entspannter Fahrweise relativ zurück, auch wenn die Aluminiumkarosserie prinzipbedingt wenig schalldämmend wirkt, was z.B. auch zu einem gewöhnungsbedürftigen Schließgeräusch der hinteren Türen (die vorderen sind besser gedämmt) und der Kofferraumklappe führt. Am hörbasten ist dies in einer Waschanlage wo man sich wie im Inneren von Oskars Blechtrommel fühlt. Das Fahrwerk ist ein aus meiner Sicht gelungener Kompromiss zwischen dem Komfortbedürfnis der Insassen und der erforderlicher Härte die notwendig ist, um die hohe Karosserie sicher auf der Strasse zu halten oder flott über kurvige Landstrassen zu chauffieren. Bei Tempo jenseits von 200 km/h oder kräftigem Seitenwind erfordert es trotzdem einen aufmerksamen Fahrer um die Fuhre ruhig zu halten. Ansonsten unterstützen einen noch ein ABS, ASR und ein nicht abschaltbares, relativ früh eingreifendes, ESP System bei der sicheren Fortbewegung. Ein immer noch zeitgemäßes Konzept, ebenso wie die passive Sicherheit mit bis zu 6 Airbags (Kopfairbags waren als Extra erhältlich). Fazit: Der A2 war seiner Zeit zu weit voraus und wurde von seinen potenziellen Kunden nicht verstanden was allerdings nicht am A2 selber, sondern eher an der Unfähigkeit der Marketingabteilung oder dem fehlenden Willen zum Erfolg gelegen hat. Mercedes ist es (trotz Elchtest) gelungen, der deutlich “schwächere“ A-Klasse zu einem Erfolg zu verhelfen, der dem A2 verwehrt geblieben ist. Verdient gehabt hätte er es, aber so bleibt mir der Trost schon heute einen zukünftigen Klassiker zu fahren der sich wohltuend von dem automobilen Einheitsbrei abhebt und dessen Fangemeinde stetig wächst.
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